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House of Competence (HoC)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Straße am Forum 3
Geb. 30.96
76131 Karlsruhe

Telefon: +49 721 608 45432
Telefon: +49 721 608 45245

 

Felix Albrecht

Dipl. Soz. Felix Albrecht

Wiss. Mitarbeiter
Schwerpunkt Kreativitätsmethoden
Raum: Geb. 30.96 Raum 114
Tel.:  +49 721 608-45849
felix albrechtCfc7∂kit edu


Porträt

Arbeitsschwerpunkte

  • Methodologie und Methoden interpretativer Sozialforschung
  • Sozialisationssoziologie
  • Ethnomethodologie
  • Kreativitätsforschung
  • Technik-, Stadt- und Raumsoziologie

Beruflicher Werdegang

  • 1980: Geboren in Berlin
  • 2000-2002: Studium Systemtechnik & technische Kybernetik, Magdeburg
  • 2002-2011: Studium Soziologie, Bielefeld
  • 2008-2011: Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung, Bielefeld
  • 2011: Dipl.-Soz an der Universität Bielefeld; Diplomarbeit zum Thema: Kuriere und ihre Identitäten: Zugehörigkeit und Organisation
  • seit 2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie des Wissens am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Projekte

  • Qualitative Lehrveranstaltungsevaluation

Ein Evaluationsmodell zur Entwicklung von Lehrveranstaltungen wurde auf Basis interpretativer Forschungsmethoden erarbeitet und wird am HoC derzeit zur mittel- und langfristigen Weiterentwicklung vor allem neuer Lehr-Lern-Formate eingesetzt. Aufgrund des nicht-standardisierten Vorgehens bietet es sich an, um profunde Einsichten darüber zu gewinnen, was von wem in welcher Weise bewertet wird. Eine Besonderheit liegt dabei in der Berücksichtigung der unterschiedlichen Akteursperspektiven - im Fall der Lehrveranstaltungsevaluation also sowohl der Sicht von Studierenden als auch von Lehrenden sowie Personen, die mit der übergeordneten Qualitätssicherung von Veranstaltungen befasst sind (z.B. Studiendekanen, Programmverantwortlichen etc.). Mit der Perspektivenvielfalt geht eine Methodenvielfalt einher: Es werden Dokumentenanalysen, leitfadengestütze Interviews, Gruppendiskussionen sowie Inhaltsanalysen zu einem Verfahren integriert, bei dem zunächst keiner bestimmten Bewertungsperspektive der Vorzug gegeben werden muss. Die Bewertung erfolgt vielmehr durch die betroffenen Akteure selbst auf Basis des Evaluationsberichtes, in dem die unterschiedlichen Perspektiven systematisch dargestellt werden. Neben dieser inhaltlichen Ausrichtung wurde bei der Entwicklung außerdem auf eine möglichst kostengünstige Umsetzung geachtet. Das Modell kann selbstverständlich auch für andere Veranstaltungsformate und Evaluationsanlässe adaptiert werden. Auf Anfrage erstellt das Team des MethodenLABORs gern ein entsprechendes Angebot.

 

  • Doing Creativity (Promotionsprojekt):

In immer mehr Kontexten akademischer Berufe wird Kreativität als eine wichtige Qualifikation erwartet. Als Kreativitätsdispositiv wird dieser Trend als allgemeine Anforderung und als positiv konnotiertes Etikett beschrieben.

Die Bewertung von Kreativität stellt dabei involvierte Akteure (im vorliegenden Fall: Dozierende und Tutoren) vor konkrete Handlungsprobleme: Kreativität soll bewertet werden, ein Konzept das zwar diskursiv stark be- und verhandelt wird, für das jedoch kein allgemein anerkanntes Bewertungsschema, oder gar Messinstrument zur Verfügung steht. Ausgehend von einer Minimaldefinition, dass Kreativität durch Neuartigkeit und Zweckmäßigkeit (einer Leistung, eines Artefakts oder eines Prozesses) charakterisiert ist, wird untersucht, wie Studierende des Maschinenbaus im Hinblick auf ihre Kreativität bewertet werden. Das Handlungsproblem der Bewertung von Kreativität wird von den beteiligten Akteuren diskursiv gelöst, indem das Kreative situativ ausgehandelt wird. Wie genau dies geschieht, welche konkreten Praktiken hierzu verwendet werden, ist Gegenstand des Projekts. Untersucht wird die Fragestellung anhand von Videomaterial, welches aus der Perspektive der Ethnomethodologie untersucht wird.

 

  • MyHealth – Gesund studieren am KIT

Das Projekt MyHealth erforscht, vernetzt und entwickelt partizipativ Strukturen und Maßnahmen zur Förderung der Studierendengesundheit am KIT. Ziel ist es, ein lebensweltorientiertes Studentisches Gesundheitsmanagement zu entwickeln, dass analog zum Betrieblichen Gesundheitsmanagment des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) aufgestellt wird. Dadurch können Ressourcen und Strukturen, die in der Lebenswelt der Studierenden etabliert sind, optimal genutzt und ergänzt werden. MyHealth ist ein Pilotprojekt zur Förderung der Studierendengesundheit am KIT. Die kooperative Leitung liegt beim House of Competence (HOC) und dem Instituts für Sport und Sportwissenschaft. Mit verschiedenen Schlüsselstellen für Studierende am KIT, wie dem Karlsruher Studierendenwerk und dem AStA entwickeln sie gemeinsam MyHealth. Projektpartner ist die Techniker Krankenkasse (TK), die Laufzeit umfasst 4,5 Jahre (01/2017 bis 06/2021).

Weitere Informationen finden Sie unter www.myhealth.kit.edu

 

  • AutoRICH. Autonomes Fahren – Risiken und Chancen für die Städte

Das Forschungsprojekt „AutoRICH. Autonomes Fahren – Risiken und Chancen für die Städte“ beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken autonomen Fahrens für die Städte.

Da in der Forschung und Entwicklung der Fahrzeug- und Dienstleistungsindustrie überwiegend (fahrzeug)technische Fragestellungen diskutiert werden, soll durch „AutoRICH“ eine Perspektivenverschiebung im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs angeregt werden, die die Folgen, Risiken und Bedeutung für Städte, Kommunen und Verkehrsteilnehmer*innen in den Fokus rückt. AutoRICH erweitert den aktuellen Forschungsstand um die Perspektive der Endverbraucher und beforscht, welche technischen, ökonomischen und sozialen Chancen und Risiken autonom gesteuerte Fahrzeuge heute und zukünftig mit sich bringen können. Vor dem Hintergrund eines solchen integrierten Ansatzes sollen Vorschläge dazu entwickelt werden, wie anbieterseitige Konzepte mit den Bedarfen von Kommunen und Endverbraucher*innen im Sinne einer nachhaltigen, sicheren, umwelt- und lebensfreundlichen autonomen Mobilität verknüpft werden können. Das Projekt ist Drittmittelfinanziert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg  über die Laufzeit 09/2018 – 08/2021.

Publikationen

  • Albrecht, Felix (2017): Die kommunikative Konstruktion von Kreativität. Eine methodologische Skizze zur Verschränkung von Diskurs und Interaktion. In: Reichertz, Jo/Tuma, René (Hrsg.): Der kommunikative Konstruktivismus bei der Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa, S. 124-143
  • Reitermayer, Jörg/Bachert, Philip/Hildebrand, Claudia/Albrecht, Felix/Kunz, Alexa Maria (2017): MyHealth: Aufbau eines lebensweltorientierten Studentischen Gesundheitsmanagements (SGM). In: hochschulsport. Magazin des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands 2, S. 14-17
  • Albrecht, Felix (2016): Doing Creativity. ‚Text‘ und ‚Kontext‘ von Videoanalysen. In: Burzan, Nicole/Hitzler, Ronald/Kirschner, Heiko (Hrsg.): Materiale Analysen. Methodenfragen in Projekten. Wiesbaden: Springer Fachmedien, S. 215-234
  • Albrecht, Felix (2015): Videodaten interpretieren – auf der Suche nach Merkmalen von Kreativität. In: Hitzler, Ronald/Gothe, Miriam (Hrsg.): Ethnographische Erkundungen. Methodische Aspekte aktueller Forschungsprojekte. Wiesbaden: Springer Fachmedien, S. 163-175
  • Albrecht, Felix (2015): Was ist das Feld – und was steckt dahinter? Zur Konstruktion von Forschungsfeldern am Beispiel von Kreativitätsbewertungen. In: Poferl, Angelika/Reichertz, Jo (Hrsg.): Wege ins Feld. Methodologische Aspekte des Feldzugangs. Essen: Oldib-Verlag, S. 300-312
  • Pfadenhauer, Michaela/Enderle, Stefanie/Albrecht, Felix (2015): Studierkulturen. In: Soziologie 44, H. 3, S. 314-328
  • Pfadenhauer, Michaela/Enderle, Stefanie/Albrecht, Felix (2015): Cultures of Studying under Conditions of Big Science. The Case of KIT. In: Langemeyer, Ines/Fischer, Martin/Pfadenhauer, Michaela (Hrsg.): Epistemic and Learning Cultures – Wohin sich Universitäten entwickeln. Weinheim: Beltz Juventa, S. 61-71
  • Albrecht, Felix/Haertel, Tobias (2011): Interdisziplinäre Konferenz »Kompetenzen in der Kompetenzerfassung«. Gemeinsame Veranstaltung der Sektionen Wissenssoziologie und Professionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und des House of Competence (HoC) am KIT, 1. und 2. Juli 2011, Karlsruhe. Tagungsbericht in Rundbrief Nr. 18 der Sektion Wissensoziologie, S. 34-41
    (Ebenfalls veröffentlicht in: Soziologie 41, H. 1, S. 110–116)