House of Competence

Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren in der Physik

Rahmen und Ziele des Projekts

Als Teil des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre wurde 2012 das Projekt Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren in der Physik ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, speziell Studierende der Physik und Geophysik auf ihre Abschlussarbeit vorzubereiten. Dazu zählt neben dem wissenschaftlichen Schreiben auch das Präsentieren der Arbeit nach der Abgabe. Damit eine fachspezifische Lehre ausgerichtet an den Forschungsaspekten der Fächer möglich ist, wurden die Lehrmaterialien zusammen mit Fachwissenschaftler*innen erarbeitet. Im Hinblick auf das mündliche Präsentieren der Ergebnisse besteht eine Kooperation mit Mitarbeiter*innen des MethodenLABORs.

 

Schulung von Tutor*innen

Die Kurse werden von Tutor*innen geleitet, die von Dozent*innen des SchreibLABORs unterstützt werden. Dafür werden Studierende, verstärkt aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften, in Schulungen zum einen zu Tutor*innen ausgebildet, zum anderen können sie dort ihre eigenen fachspezifischen Erfahrungen einbringen. Dadurch ist ein fortdauernder Evaluierungs- und Weiterentwicklungsprozess gesichert, um unsere Lehrkonzepte immer an den aktuellen Stand der Fachlehre anzupassen. Neben lehrdidaktischen und fachspezifischen Fähigkeiten erlangen die Tutor*innen Kenntnisse zur Beurteilung wissenschaftlicher Texte, sodass die Korrektur der im Seminar erforderlichen Texte ebenso von Tutor*innen übernommen werden.

 

Schreibberatung

Die im Projekt beteiligten Tutor*innen führen ebenso die Schreibberatung des SchreibLABORs durch. Zusammen mit der Kurskonzeption und –durchführung ermöglicht dies eine umfassende Betreuung der Studierenden durch die Tutor*innen.

 

Semesterbegleitende Kurse

Das SchreibLABOR bietet jedes Semester Kurse zum wissenschaftlichen Schreiben und Präsentieren an. Die Veranstaltungen richten sich vor allem an Studierende, die kurz vor ihrer Abschlussarbeit stehen und können mit 2 oder 3 ECTS angerechnet werden.