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Ansprechpartner

Michael Stolle
Michael StolleHth3∂kit edu
Tel.: +49 721 608 47945

Projektleitung
Martina Zovko


House of Competence (HoC)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Straße am Forum 3
Geb. 30.96
76131 Karlsruhe

Telefon: +49 721 608 45432
Telefon: +49 721 608 45245

 

Unser Partner bei den Stresstagen 2010

Symposien

 

Physio-Economics

Chair: Dr. Marc Adam, KIT

Bei Physio-Economics handelt es sich um eine Erweiterung der experimentellen Wirtschaftsforschung um die Erfassung physiologischer Parameter. Hierzu zählen beispielsweise die Hautleitfähigkeit, der Blutdruck und der Puls des Probanden. Über diese Parameter lassen sich Erregungszustände und emotionale Reaktionen der Experimentalteilnehmer messen und somit Erkenntnisse über deren Verhalten gewinnen.

In Experimenten werden Probanden vor ökonomische Entscheidungssituation gestellt und die erhobenen physiologischen Parameter in die Analyse mit einbezogen. Auf diese Weise können Verhaltensweisen besser erklärt und neue Erkenntnisse über das Entscheidungsverhalten von Akteuren in ökonomischen Spielsituationen gewonnen werden.

Vortragende:

  • Dr. Marc Adam, KIT "Physio-Economics - Emotionen in Auktionen messen"
  • Dr. Jan Krämer, KIT "Auktionsfieber"
  • Philipp Astor, FZI (Research Center for Information Technology) "Verlieren und Gewinnen - Emotionale Verarbeitung in Auktionen"
  • Christian Caspary, KIT "Zeitdruck und Emotionen in der japanischen Auktion"

Termin: Mittwoch, 3. November 2010, 9:30 bis 12:30 Uhr, Seminarraum A des Audimax

 

Stressmessung – Erfassung akuter und chronischer Stressbelastung im Alltag

Chair: Dr. Stefan Hey, KIT

Obwohl Stress in nahezu allen Definitionen als psychobiologisches Phänomen beschrieben wird, erfolgt die Erfassung in vielen Studien zumeist nur über Fragebogen. Im Symposium werden neue Zugänge der Stressforschung vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt des Symposiums liegt in diesem Jahr in der Betrachtung unterschiedlicher Methoden zur Erfassung von akuten und chronischen Stressbelastungen.

Vortragende:

  • Dr. Stefan Hey, KIT, hiper.campus "Stressmessung - Erfassung akuter und chronischer Stressbelastung im Alltag"
  • Dr. Roland Stutz, IfZ GmbH, "Stressdiagnostik und Therapiebegleitung durch mobilen Komplexanalyzer „clue medical“ - Therapeutische Wirkung der Andullation bei Stress" 
  • Dr. Tobias Stalder, TU Dresden "Cortisolmessung im Haar"
  • Dr. Jörg Ottenbacher, Jürgen Stumpp, KIT "Ambulantes Assessment und mobile Stressmessung"

Termin: Mittwoch, 3. November 2010, 14:00 bis 17:00 Uhr, Seminarraum EG Geschäftsstelle HoC

 

Prokrastination im Hochschulkontext

Chair: Cüneyt Sandal, KIT

Prokrastination, das Aufschieben von Handlungen, ist unter Studierenden ein weit verbreitetes Phänomen: Anstatt mit der Vorbereitung auf eine wichtige Prüfung zu beginnen, müssen noch "wichtige" E-Mails beantwortet oder die Wohnung sorgfältig aufgeräumt werden. Nicht selten erweist sich das Phänomen der Prokrastination als Hindernis für ein effizientes und zufrieden stellendes Studium. Dementsprechend äußert ein Teil der betroffenen Studierenden den Wunsch, das eigene Aufschiebeverhalten gezielt zu verändern.

  • Cüneyt Sandal, KIT "Ausblick auf mediale Interventionsmaßnahmen"
  • Michael Grosch, KIT "Stress 2.0 - Prokrastinationsursache Medien"
  • Justine Patrzek, Universität Bielefeld "Gründe und Konsequenzen akademischer Prokrastination - Eine Interviewstudie mit Studienberatern
  • Prof. Dr. Michaela Pfadenhauer, Alexa M. Kunz M.A., KIT "Morgen ist ja auch noch ein Tag"... Anzeichen von Prokrastination bei der Campusnutzung von Studierenden

Dieses Symposium widmet sich den neuesten Ergebnissen und Erkenntnissen aus der Forschung.

Termin: Mittwoch, 3. November 2010, 09:30 bis 12:30 Uhr, Seminarraum EG Geb. 30.96 (Geschäftsstelle des HoC)

 

Stress nach Bologna: Belastungen für Bachelor Studierende

Immer häufiger wird in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen über eine gestiegene Studienbelastung berichtet. Was ist dran an der Behauptung, Bologna mache krank? Bislang steht den - ernst zu nehmenden - Klagen der Studierenden keine solide Datenbasis gegenüber. Im Symposium stellen Vertreter verschiedener Fachrichtungen belastbare Daten vor: zu Workload (Studienbelastung in Stunden pro Woche), körperlichen Symptomen oder zu Behandlungstagen und physiologische Stressmesswerten. Darauf basierend soll diskutiert werden, welche Bereiche des Studiums Veränderung bedürfen.

Vortragende:

Dr. Elke Middendorff, Hochschul-Informations-System GmbH "Studienbelastung im Bachelor-Studium - Alles nur gefühlt?"

Prof. Dr. Monika Sievering, Universität Heidelberg "Studiensituation und Stress bei Bachelor- und Diplomstudierenden im Vergleich"

Susanne Koudela, KIT "Bachelor-Studierende im Stress? Studie zur Erfassung von Workload und psychophysiologischer Belastung im Bachelorstudium am KIT"

Dr. Frank Multrus, AG Hochschulforschung, Universität Konstanz "Belastungen für Bachelor-Studierende - KIT Befunde aus dem Studierendensurvey". Der 10. Studiensurveywurde 2008 vorgestellt und umfasst von über 8000 Studierenden aus ganz Deutschland Daten zu:

  • Profil und soziale Herkunft
  • Hochschulzugang und Studienmotive
  • Studienordnung und Anforderungen
  • Kontakte, Beratung und soziales Klima
  • Situation und Evaluation der Lehre
  • Studienqualität und Studienerträge

Bisher haben die Universitäten noch keine standortspezifischen Informationen erhalten. Herr Dr. Multrus wird zum ersten Mal KIT-Daten mit dem Rest der deutschen Universitäten vergleichen und an den Karlsruher Stresstagen vorstellen.

Leitung: PD Dr. Ulrich.W. Ebner-Priemer

Termin: Donnerstag, 4. November 2010, 14:30 bis 17:30 Uhr, Seminarraum A des Audimax

 

Symposium "Kreativ gegen Stress"

  • Erstens Theater und Stress

Was bedeutet Geistesgegenwart im Theater und was kann man in Stresssituationen davon lernen?
Wie wird ein Zustand höherer Erregung (wie etwa das "Lampenfieber") nicht zum Hemmschuh, sondern nutzbar im Sinne einer höheren Präsenz bzw. einer größeren Produktivität?
Wie eröffnet ein spielerischer Zugang eine größere Freiheit, mit den eigenen Gemütszuständen umzugehen?
Wie hilft Theater, auf der Klaviatur der Emotionen zu spielen (und sich nicht von ihnen vereinnahmen zu lassen)?
Leitung: Prof. Roland Matthies, Schauspieler, Regisseur, Hochschullehrer. Professor an der Theaterakademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Termin: Donnerstag, 4. November, 9:00 bis 10:30 Uhr, Seminarraum A des Audimax

  • Danach Musik und Musikmachen als positives Stressmittel gegen negativen Stress

Musik und Musikmachen als positives Stressmittel gegen negativen Stress!

Musik, da mit Geräuschen verbunden, kann selbst schnell zum Stress werden. Auch Musikmachen ist mitunter stressig, siehe die Lebensläufe vieler Musiker. Trotzdem und gerade deswegen kann Musik auch ein wunderbares Mittel gegen Stress sein, in vielerlei Varianten und Dosierungen. Was Musik mit unserem Nerven- und Gefühlssystem anstellt und wie man damit umgehen sollte, wird mit klingenden Beispielen erläutert und relativiert.

Leitung: Prof. Thomas A. Troge, Professor für Musikinformatik an der Hochschule für Musik, Karlsruhe

Termin: Donnerstag, 4. November, 10:30 bis 12:00 Uhr, Seminarraum A des Audimax