Donnerstag, 12.02.26

Bereits im Vorfeld hatten sich die Teilnehmenden durch einen ILIAS-Online-Kurs mit Selbstlernmodulen in zentrale Grundlagen und Fragestellungen der E-Partizipation eingearbeitet. Dadurch konnten sie mit einem gemeinsamen Wissensstand in die Diskussion und Arbeitsphasen des Camps starten. 

Der Auftakt begann am Donnerstagnachmittag mit einer gemeinsamen Begrüßung und thematischen Einführung. Aufbauend auf einen Rückblick auf die Ergebnisse des ersten Camps wurden zentrale Fragen rund um digitale Demokratie und Beteiligung aufgegriffen. Ein interaktives Quiz ermöglichte es den Teilnehmenden, in kleinen Arbeitsgruppen vorhandenes Wissen zu aktivieren, Begriffe zu klären und unterschiedliche Perspektiven auf E-Partizipation sichtbar zu machen. 

Im weiteren Verlauf standen Austausch und Diskussion im Mittelpunkt. In einem moderierten Gesprächsformat (Fishbowl) diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam mit eingeladenen Expert:innen des KIT sowie externer Institutionen über Erfahrungen aus bestehenden Beteiligungsprozessen und über Chancen und Herausforderungen digitaler Formate, etwa im Hinblick auf Transparenz, Legitimität und Wirksamkeit. Dabei wurden erste konkrete Problemstellungen aus studentischer Perspektive identifiziert, wie etwa der Wunsch nach besserer Information über Wahlen und hochschulische Entscheidungsstrukturen, die für viele Studierende bislang nur schwer verständlich sind und die für die Weiterarbeit am zweiten Veranstaltungstag aufgegriffen wurden. 

 

Die teilnehmenden Expert:innen waren:

Prof. Dr. Bernhard Beckert (KASTEL), Dr. Jonas Fegert (HOP/FZI), Felix Häusler (AStA), Prof. Dr. Michael Mäs (KIT) und Dr. Alexa Maria Kunz (HoC)