Projekte und Einrichtungen am KIT
Am KIT gibt es zahlreiche Expert:innen im Bereich digitale Demokratie. Hier geht es zu ihren Projekten:

In dieser Forschungsgruppe des ITAS werden Entwicklungen im Feld der digitalen Technologien hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Veränderungsprozessen sowohl theoriegeleitet als auch empirisch analysiert und bewertet. Hierbei werden gesellschaftliche Implikationen digitaler Technologien sowohl im Kontext jüngster technischer Entwicklungen als auch in ihrem transformativen Potenzial in sozialen Feldern untersucht. Zwei ihrer aktuellen Projekte sind Systemische Risiken der künstlichen Intelligenz und Unkontrollierbare künstliche Intelligenz: Ein existenzielles Risiko?
Zur Forschungsgruppe
Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) wird durch das ITAS des KIT betrieben. Die vom TAB erstellte Kurzstudie wurde vom Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 05. Juli 2023 abgenommen. Ihr Ziel war es, die Vor- und Nachteile von E-Voting im Vergleich zu konventionellen Wahlverfahren durch persönliche Stimmabgabe in einem Wahlbüro bzw. Briefwahl zu analysieren.
Zur Projektübersicht

Die Forschungsgruppe Digital Democracy & Participation verbindet Wirtschaftsinformatik und Demokratieforschung. Als gemeinsame Initiative des Karlsruher Instituts für Technologie und des FZI Forschungszentrum Informatik untersucht das interdisziplinäre Team um Jonas Fegert, wie digitale Plattformen politische Partizipation beeinflussen – von Polarisierung und Desinformation bis hin zu neuen Formen der Beteiligung. Durch datengetriebene Analysen und technologische Entwicklungen schafft die Gruppe wissenschaftliche Grundlagen für eine resilientere Digitale Demokratie.
Zur Forschungsgruppe
Dieses Projekt untersucht die moralischen Fragen, die durch den Anstieg staatlicher Massenüberwachung in liberalen Demokratien aufgeworfen werden. Diese wird durch moderne Technologien ermöglicht und steht im Spannungsfeld zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Bedürfnis nach Sicherheit. Während Privatsphäre essenziell für Individuen und Demokratie ist, könnte umfassende Überwachung notwendig sein, um schwere Bedrohungen wie Terroranschläge zu verhindern. Univ.-Prof. Dr. Christian Seidel aus dem Departement für Philosophie arbeitet an einer empirisch informierten moralischen Bewertung dieser Thematik.
Mehr erfahren
Das Projekt KIdeKu geht der Frage nach, wie Large Language Models (LLMs) wie bspw. ChatGPT benutzt werden können, um die deliberative Kultur zu stärken. Welche Chancen bieten diese Technologien zur Verbesserung demokratischer Praxis?
Für die Beantwortung dieser Leitfragen will das Team in KIdeKu zivilgesellschaftliche Akteur:innen in denForschungs- und Entwicklungsprozess einbinden und die Resultate für die Verwendung und Weiterentwicklung offen kommunizieren und frei verfügbar machen.
Mehr erfahren