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House of Competence (HoC)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Straße am Forum 3
Geb. 30.96
76131 Karlsruhe

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Forschungen zum Wissenschaftlichen Schreiben

 Die Forschungen des Schreiblabors zum wissenschaftlichen Schreiben orientieren sich am disziplinären Angebot des KIT. Dabei werden systematisch die Anforderungen an Qualifikationsschriften in allen Fächern auf der Basis ihrer jeweiligen Schreib- und Publikationspraktiken untersucht. Die Ergebnisse fließen wiederum in die Beratungs- und Kursangebote des Schreiblabors ein, so dass wissenschaftlich fundierte Einsichten zu den Erfordernissen unterschiedlicher Disziplinen passgenau in der konkreten Praxis umgesetzt werden. Im Zuge der Umstellung auf die BA/MA-Studiengänge erforscht das Schreiblabor vor allem auch die neuen Standardisierungen in den verschiedenen Qualifikationsstufen. Neben der Studienarbeit stehen Abschlussarbeiten – sowohl aus Studierenden- als auch aus Dozentensicht – im Zentrum des Forschungsinteresses. Das Schreiblabor bezieht sich dabei auf die aktuelle empirische Schreibforschung, die sich der Untersuchung akademischer Texte an einer technischen Universität widmet. Das Konzept Schreib,labor‘ orientiert sich damit insgesamt am Anforderungsprofil wissenschaftlichen Schreibens an Universitäten, indem es Beratung, Lehre und Forschung im disziplinären Kontext des KIT integriert. In dieser Verbindung besteht ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Schreibforschung, die sich bislang wenig mit den Erfordernissen insbesondere in den natur- und technikwissenschaftlichen Fächern auseinandergesetzt hat.

Dazu hat das Schreiblabor in Arbeitsgruppen mit Fachwissenschaftlern aus dem KIT das Lehrbuch Wissenschaftliches Schreiben und Abschlussarbeit in den Natur- und Ingenieurwissenschaften erarbeitet, das 2016 von UTB Ulmer publiziert wurde. Die bisherigen Praxiserfahrungen aus der Zusammenarbeit mit verschiedenen Disziplinen und zentralen Einrichtungen, z.B. der KIT-Bibliothek, gehen hier ebenso ein wie die Forschungsergebnisse, die aus der interdisziplinären Tagung Wissenschaft schreiben vom 09.10. bis zum 11.10.2013 in Karlsruhe gewonnen wurden. Die daraus hervorgegangene Publikation, die 2016 bei Springer-Spektrum erschienen ist, dokumentiert erstmals den Stand der Forschung zum wissenschaftlichen Schreiben an Technischen Universitäten. Aus der Tagung entstand u.a. der bundesweite Arbeitskreis "Schreiben in Natur- und Ingenieurwissenschaften". Diese Erkenntnisse fließen wiederum in die Beratungs- und Kursangebote des Schreiblabors ein, so dass wissenschaftlich fundierte Einsichten zu den Erfordernissen unterschiedlicher Disziplinen passgenau in der konkreten Praxis umgesetzt werden.