Die »Stiftung Wissen plus Kompetenzen« setzt sich für die Persönlichkeitsentwicklung von Studierenden ein und unterstützt die Konzeption des House of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) flankierend durch bürgerschaftliches Engagement. Sie vermittelt ergänzend zum Fachstudium wichtige Schlüsselqualifikationen für ein effizientes Studium sowie die berufliche Praxis und fördert durch ein Seminarangebot und durch einen jährlichen Stiftungspreis den Aufbau von persönlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen.
- Thematik 2010
- Ausschreibungsthema 2010
- Bewerberkreis
- Schirmherrschaft
- Preisgeld
- Jury
- Bewerbungsunterlagen
- Einsendeschluss
- Preisverleihung
- Bewerbungsabgabe und Kontaktadresse
Thematik 2010
In einer globalisierten Wirtschafts- und Arbeitswelt ist der Erwerb von Schlüsselqualifikationen für Beruf, Studium und Gesellschaft ein unverzichtbarer Bestandteil im Persönlichkeitsprofil akademischer Nachwuchskräfte. Deshalb ist die Integration gesellschaftlicher und kultureller Fragestellungen in das Studium von besonderer Bedeutung. Dieser Kontextbezug ist an einer Technischen Universität unerlässlich, da sie für Berufsfelder ausbildet, deren Nutzen für das Wirken auf die Lebensbedingungen von Menschen unmittelbar Einfluss haben. Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK) hat diesen Aspekt aufgegriffen und Schlüsselqualifikationen als Synthese aus Basiskompetenzen, Praxisorientierung und Orientierungswissen definiert. Diese Begriffsbestimmung wird dem Stiftungspreis 2010 zugrunde gelegt.
Ausschreibungsthema 2010
Die »Stiftung Wissen plus Kompetenzen« vergibt daher ihren Stiftungspreis 2010 in Kooperation mit dem House of Competence (HoC) für vorbildliche Teamprojekte, die in besonderer Weise dem Erwerb von Basiskompetenzen (soft skills), Praxisorientierung (enabling skills) und Orientierungswissen (interdisziplinäres Wissen) dienen oder gedient haben.
Bewerberkreis
Studierende, Dozenten und Institute, die ein Teamprojekt betreiben oder betrieben haben, das spezifische Merkmale zur Entwicklung Schlüsselqualifikationen beinhaltet hat.
- Bewertungskriterien
Die eingereichten Arbeiten der Projektteams, Dozenten oder Institute werden von einer unabhängigen Jury nach folgenden Kriterien beurteilt: - Qualität der Aufgabenstellung
Eignung des Projekts für die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen bei den Teammitgliedern - Zusammensetzung des Projektteams
Heterogenität der Teamzusammensetzung - Erwerb von Schlüsselkompetenzen
Gewonnene Kompetenzen (Basiskompetenz, Praxisorientierung, Orientierungswissen) - Bezug zur betrieblichen Praxis
Praktische Relevanz und Möglichkeit der unmittelbaren Umsetzbarkeit - Innovation
Neuigkeitsgrad und Kreativität des Projekts
Schirmherrschaft
Die Vergabe des Stiftungspreises 2010 steht unter der Schirmherrschaft von
Prof. Dr. Peter Frankenberg
Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
Preisgeld
Es wird ein Preis vergeben, der mit 5.000,00 EUR dotiert ist.
Das Preisgeld teilt sich wie folgt auf:
- Projektteam der Studierenden 3.000,00 EUR
- Institut/Dozenten (sofern Initiator) 2.000,00 EUR
Jury
Über die Vergabe des Preises entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges eine unabhängige Jury mit 5 Persönlichkeiten aus Universität und Wirtschaft:
- Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe?Vorsitzende der Jury
- Prof. Dr. Caroline Robertson-von Trotha, Direktorin des ZAK, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
- Prof. Dr.-Ing. Gisela Lanza, Leiterin des wbk Institut für Produktionstechnik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
- Dipl.-Wi.-Ing. Martin Hubschneider, Vorstandsvorsitzender, CAS Software AG, Karlsruhe
- Dipl.rer.pol.(techn.) Walter Spindler, Theilheim, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung
Bewerbungsunterlagen
Die Bewerbung besteht aus einer Kurzdarstellung des Projekts (Projektskizze)
Projektauftrag
Projektverlauf
Projektergebnis
Selbstevaluierung zu den Bewertungskriterien
Namen, Fachrichtung und Kontaktdaten aller Mitglieder des Projektteams
Der Umfang sollte 5 Seiten DIN A 4 nicht überschreiten.
Der Abschluss des Projekts darf nicht länger als 12 Monate zurückliegen.
Die eingereichten Bewerbungsunterlagen gehen in den Besitz der "Stiftung Wissen plus Kompetenzen" über, die berechtigt ist, das Ergebnis des Wettbewerbs in den Magazinen und Newslettern des KIT, in Pressemitteilungen, in Sonderschriften und auf der Homepage der Stiftung zu veröffentlichen sowie die Kontaktdaten den Partnern der Stiftung zur Verfügung zu stellen.
Einsendeschluss
Der Endtermin für die Einreichung der vollständigen Bewerbung ist der 31. August 2010.
Preisverleihung
Der Festakt zur Preisverleihung findet im November 2010 statt. Die Jury nominiert die drei besten Projekte in eine Schlussauswahl, deren Teammitglieder zur Preisverleihung eingeladen werden und eine Urkunde über ihre Qualifizierung verliehen bekommen. Der Preisträger und Gewinner des Preisgeldes wird erst auf dieser Veranstaltung verkündet.
Bewerbungsabgabe und Kontaktadresse
Die Bewerbungsunterlagen können Sie an die Geschäftsstelle senden oder dort abgeben:
Stiftung Wissen plus Kompetenzen
Stephanienstraße 2, 75133 Karlsruhe
Bei Rückfragen gibt das Vorstandsmitglied der Stiftung, Dr.-Ing. Werner Moser, gerne Auskunft.
Fon: 0721 - 16 08 94 10, Mobil: 0171 - 866 45 39
Mail: moserQtq5∂wissen-kompetenzen de

