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Warum nicht anders? Der Alltag als Übung

Booklet_cover

Neue Perspektiven einüben?! Aber ich habe doch schon so viel zu tun. Warum also nicht einfach den Alltag als Übung nehmen?

60 Transferaufgaben zu fünf thematischen Schwerpunkten: In dem Booklet „Warum nicht anders“ ist für jede Zukunftsmacherin und jeden Zukunftsmacher etwas dabei. Entstanden ist das Projekt aus den Lehrveranstaltungen des HoC, wo die Übungen als Lehr-Transfer-Material eingesetzt werden. Alle Übungen sollen auch außerhalb der Kurse ausprobiert werden, als eine in den Alltag eingebundene Art Challenge.

Die Übungen vermitteln kein Handwerkszeug zur Selbstoptimierung, sondern Reflexionsangebote zur Selbstbesinnung und Selbstbestimmung. Sie stammen beispielsweise aus der Praxis der Meditation, dem ressourcenorientierten Coaching oder aus der Positiven Psychologie. Manche der Übungen sind jahrhundertealt und weithin bekannt; inzwischen haben auch wissenschaftliche Studien ihre Wirksamkeit belegt. 

Das Booklet können Sie hier downloaden. 

Oder lassen Sie sich von der Challenge des Monats inspirieren.

 

Eine Gebrauchsanweisung. So nutzen Sie das Booklet: 

Sie können die Übungen völlig unabhängig von der Kapitelstruktur auswählen, denn es gibt keine Reihenfolge zu beachten. Suchen Sie sich aus der Vielzahl an Übungen diejenigen aus, die Ihnen spontan am meisten zusagen und gehen Sie die Übungen in einer experimentierfreudigen Haltung an. Fühlen Sie sich herausgefordert, möglichst viele Dinge über sich selbst herauszufinden. Üben Sie nicht, um eine Leistung zu erbringen (oder sich selbst zu optimieren), sondern mit der wissenschaftlichen Entdeckerfreude alles über eine Sache herausfinden zu wollen.

Die Übungen laden zur Reflexion ein. Es empfiehlt sich, Ihre Beobachtungen am besten sofort oder zeitnah schriftlich festzuhalten: in einer Art Tagebuch oder Zettelkasten, mit dem Ziel etwas aus sich herauszuschreiben. Weil das regelmäßige Üben im Alltag leicht vergessen werden kann, können Sie auch mit Gedächtnisstützen arbeiten (Handy-Erinnerungen, Bildern oder Textnotizen).

Für die meisten Übungen sollten Sie circa 15 Minuten einplanen; einige Aufgaben brauchen mehr, andere weniger Zeit. Es empfiehlt sich, eine Übung regelmäßig über einen bestimmten Zeitraum hinweg durchzuführen. Viele der Übungen in diesem Booklet eignen sich dazu, zu einem Ritual zu werden, welches dem Alltag Struktur und Halt gibt.

Während der Prüfungszeit

Sie können das Booklet gut während der Prüfungszeit nutzen. Gerade die Übungen zum Innehalten und Achtsam-Sein werden Ihnen wieder mehr Klarheit und Konzentration geben. Gönnen Sie sich die Ruhe und Aufgeräumtheit, die Sie in der Selbstreflexion erfahren. 

Lernen, sich und andere zu führen

Wer später einmal andere Menschen führen will, muss zuerst lernen sich selbst zu führen. Nutzen Sie die Übungen, um Ihre eigenen Sichtweisen zu reflektieren und neue Perspektiven zu entdecken. Erst wenn Sie ein Gespür dafür haben, Ihre eigenen Stärken, Werte oder Ihre Kreativität einzusetzen, können Sie dies auch für andere tun. Die Übungen bringen Kenntnisse zur Selbstorientierung und Selbstreflexion, die Sie als angehende Führungskraft brauchen.

Auf den Berufseinstieg vorbereiten

Die Übungen in diesem Booklet sind kein Bewerbungstraining. Doch durch regelmäßiges Üben können Sie Ihr Auftreten nach außen verbessern, indem Sie sich selbst besser kennen lernen. Darauf wird es dann auch im Bewerbungsprozess ankommen: Authentizität. Die Übungen können Sie als Etappen einer Entdeckungsreise nutzen, bei der Sie sich selbst begegnen. Auf dem Besichtigungsprogramm stehen Ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Empfindungen, Ihre Stärken, Ihre Interessen oder die Themen und Menschen, mit denen Sie sich gerne beschäftigen.

 

 

Die Themen:

Innehalten

 

Innehalten ist der Beginn jedes geistigen Fortschritts und wird seit Jahrhunderten von verschiedenen östlichen wie westlichen Religionen praktiziert. Auch in der Wissenschaft sind Meditation, Kontemplation und Achtsamkeit längst angekommen. Forschungen belegen, dass Übungen zur Achtsamkeit die Gesundheit erhalten, Stressbelastungen verringern, Konzentration und Klarheit schenken und letztlich die Leistungsfähigkeit erhöhen. Innehalten schenkt Ihnen die Freiheit zu entscheiden, welche flüchtigen Eindrücke Sie für real und wahr halten wollen. Sie schulen damit die Genauigkeit Ihrer Wahrnehmung und finden neue Perspektiven.

 

 

 

 

Positives wahrnehmen

Die wissenschaftliche Forschung hat die Wirkung positiver Emotionen nachgewiesen und stellt viele Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung, wie sie wahrgenommen und in das eigene Erleben integriert werden können. Das Ziel ist, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Einzelne und Gemeinschaften aufblühen können. Mittlerweile finden die Konzepte in vielen Bereichen der Wirtschaft und in der Gesellschaft Anwendung. Wirksame Führungskräfte konzentrieren sich darauf, ihr Unternehmen aufblühen zu lassen und die Beschäftigten zu motivieren, anstatt nur mit Problemlösung und wirtschaftlicher Steigerung beschäftigt zu sein. zu lösen.

 

 

Stärken entdecken

Stärken sind Muster von Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen, welche Energie, Leistung, Erfolg und Zufriedenheit geben. Wer in Kontakt mit seinen Stärken ist, spricht klarer und fließender, sitzt aufrechter, zeigt mehr Ausdruck in Gestik oder Mimik und hat mehr Reichweite und Erfolg. Das Wissen um die eigenen Stärken fördert die persönliche Selbstachtung, das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit. Die Stärke-Übungen können Sie anregen, Ihre Einzigartigkeit schöpferisch zum Ausdruck zu bringen: für sich, für ein sinnvolles Leben und für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

 

 

Initiative ergreifen

Die Übungen zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie Sie mit sich und anderen umgehen können, wenn Sie etwas bewegen wollen. Veränderung ist mehr ist als die oberflächliche Gestaltung von "Change-Prozessen". Es geht darum, festgefahrene Wahrnehmungs- und Erlebnismuster zu destabilisieren, mit Widerständen wertschätzend umzugehen oder Strategien zu entwickeln, um Neues zu verankern. Es gibt keine Formel, wie man Veränderungen gestalten kann. Es gibt tausende. Ergreifen Sie die Initiative!

 

 

Selbstsicher auftreten

Die Übungen zeigen Möglichkeiten, wie man mit sich in Kommunikationssituationen treu bleiben kann. Es geht nicht um Selbstinszenierung, sondern darum, sich der eigenen Körperlichkeit bewusstzuwerden: in der Stimme, in der Körperhaltung, mit der eigenen Handschrift oder in der Art und Weise, wie Sie mit anderen in Beziehung treten. In der Wissenschaft spricht man dabei von Embodiment, was wörtlich Verkörperung bedeutet und die Einbeziehung des Körpers in das Denken bezeichnet.