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Vorbereitungsdienst

Informationen für Studierende des Lehramts an Gymnasien

Allgemeine Informationen

   
Dieser Text stellt lediglich eine unverbindliche Informationsquelle dar und kann keine Gewähr über die dargestellten Inhalte geben. Rechtsverbindliche Auskünfte erhalten Sie ausschließlich vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Die rechtlichen Grundlagen des Vorbereitungsdienstes werden in der Verordnung des Kultusministeriums über den Vorbereitungsdienst und die Zweite Staatsprüfung für die Laufbahn des höheren Schuldienstes an Gymnasien (AprOGymn) vom 10. März 2004 geregelt.

Überblick über diesen Artikel:

  • Das Bewerbungsverfahren
  • Welche Unterlagen sind notwendig?
  • Hinweise zu den einzelnen Nachweisen
  • Wie geht es weiter?
  • Weitere wichtige Informationen

 

Das Bewerbungsverfahren

   
Nach der Wissenschaftlichen Prüfung erhalten Sie einen vorgedruckten Satz der Bewerbungsunterlagen. Sofern Sie diesen nicht erhalten haben, können Sie ihn auch auf den Seiten des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg herunterladen.

Der Antrag auf Zulassung zum Vorbereitungsdienst muss bis spätestens 15. Juni gestellt werden, der Vorbereitungsdienst beginnt dann im darauf folgenden Januar.

Neben diversen Daten müssen Sie auch Ihren gewünschten Seminarort und Ihren gewünschten Schulort angeben. Hierfür gibt es Aufstellungen, welche Fächer an welchen Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung (im folgenden kurz: Seminaren) angeboten werden, und welche Schulen im Ausbildungsbereich der jeweiligen Seminare liegen. Sie können auch bis zu drei weitere gewünschte Seminarorte angeben, falls Ihr Wunschseminar schon überfüllt sein sollte. In der Regel sind die Seminare an den Hochschulstandorten immer sehr begehrt.

Alle Unterlagen, werden an das für Sie zuständige Regierungspräsidium geschickt. Es handelt sich hierbei um das Regierungspräsidium, in dessen Bereich Ihr an erster Stelle gewünschter Seminarort liegt.

 

Welche Unterlagen sind notwendig?

   
Neben dem ausgefüllten Antrag auf Zulassung zum Vorbereitungsdienst, der in dreifacher Ausfertigung eingereicht werden muss, benötigen Sie noch eine ganze Reihe weiterer Nachweise:
  • Personalbogen mit aufgeklebtem Lichtbild,
  • Lebenslauf,
  • Zeugnis über die 1. Staatsprüfung oder Zeugnis über die Diplomhaupt- und Diplomvorprüfung,
  • Reifezeugnis oder andere Hochschulzugangsberechtigung, ggf. sonstige Prüfungs- und Ausbildungszeugnisse,
  • Erklärung über wirtschaftliche Verhältnisse und Vorstrafen,
  • ggf. Heiratsurkunde mit Nachweis über Namensführung,
  • Geburtsurkunde,
  • ggf. Geburtsurkunden der Kinder,
  • Formular Belehrung und Erklärung zur Verfassungstreue,
  • ggf. Nachweis über Schwerbehinderteneigenschaft,
  • ggf. Bescheinigung über geleisteten Wehr-, Zivil-, Entwicklungsdienst, Soziales / Ökologisches Jahr,
  • ggf. Nachweis zur Begründung des Ortswunsches,
  • ggf. Antrag auf Anerkennung als Härtefall
  • Nachweis Betriebs- oder Sozialpraktikum (bei Bewerbung am Gymnasium ohne Fach Sport),
  • Nachweis über Vereinspraktikum für Studierende des Fachs Sport
  • Nachweis über Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe,
  • Nachweis über Praxissemester.

Außerdem müssen Sie noch beantragen (genauere Informationen im nächsten Abschnitt):

  • Amtsärztliches Zeugnis
  • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (Belegart 0).

 

Hinweise zu den einzelnen Nachweisen

   
Für die meisten einzureichenden Nachweise stehen Vordrucke zur Verfügung. Eine Geburtsurkunde oder ein Auszug aus dem Familienbuch erhalten Sie beim Standesamt Ihres Erstwohnsitzes.

Das Führungszeugnis erhalten Sie beim Amt für Öffentliche Ordnung oder Bürgerzentrum oder ähnliches Ihres Erstwohnsitzes. Wichtig ist hier, dass Sie die „Belegart 0“ angeben und das Führungszeugnis direkt an das für Sie zuständige Regierungspräsidium geschickt wird. Lassen Sie auf dem Führungszeugnis „Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien“ vermerken. Da das Führungszeugnis zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Zulassung zum Vorbereitungsdienst nicht älter als drei Monate sein soll, sollten Sie es erst Anfang Oktober beantragen.

„Das amtsärztliche Zeugnis muss zur Frage der gesundheitlichen Eignung für eine Tätigkeit als Lehrer im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit Stellung nehmen und insbesondere darüber Auskunft geben, ob mit vorzeitiger Dienstunfähigkeit zu rechnen ist.“ Zuständig für die Untersuchung ist das für Ihren Erstwohnsitz zuständige Gesundheitsamt. Lassen Sie auch hier wieder „Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien“ vermerken und das Zeugnis direkt an das für Sie zuständige Regierungspräsidium schicken. Da das amtsärztliche Zeugnis nur begrenzt lange gültig ist, sollten Sie es frühestens Anfang August beantragen.

Zum Teil sind die Bewerbungsunterlagen noch nicht an den neuen Vorbereitungsdienst angepasst. Auf manchen Anträgen auf Zulassung zum Vorbereitungsdienst finden Sie noch die alten Termine (1. April) für das Führungszeugnis und das amtsärztliche Zeugnis. Diese haben mittlerweile keine Gültigkeit mehr.

 

Wie geht es weiter?

   
Nach Ihrer Bewerbung werden Sie einem Seminar zugeteilt. Sie erhalten dann einige Wochen vor Beginn Ihres Vorbereitungsdienstes ein Schreiben „Ihres“ Seminars, in dem Ihnen auch Ihr vorläufiger Schulort mitgeteilt wird.

Wenn Sie dann auf Wohnungssuche gehen, bedenken Sie bitte, dass der Großteil Ihrer Ausbildung an der Schule stattfinden wird. Trotz alledem sollten Sie darauf achten, dass Sie sowohl Ihre Schule als auch Ihr Seminar relativ gut erreichen können.

Bei der Wohnungssuche kann es auch hilfreich sein, dem Vermieter gegenüber den Beruf (Studienreferandarin oder Studienreferandar am Gymnasium) und den Status (sofern Sie die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen Beamtin oder Beamter auf Widerruf) zu erwähnen.

Nach den Weihnachtsferien, die in der Regel bis etwa 6. Januar andauern, beginnt Ihr Vorbereitungsdienst mit Veranstaltungen am Seminar. Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres (1. Februar) kommen Sie an Ihre Ausbildungsschule, an der Sie dann den Großteil Ihrer Ausbildung absolvieren. 

 

Weitere wichtige Informationen

   
Mit Beginn Ihres Referendariats erhalten Sie Ihre Bezüge vom Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg. Sie erhalten Anwärterbezüge (A 13) in Höhe von 1127,94 € brutto (Stand: 1. August 2008). Wenn Sie alleinstehend sind (Lohnsteuerklasse 1) bleiben Ihnen dann etwa 1000 € netto übrig.

Davon müssen Sie dann allerdings noch Ihre private Krankenversicherung bezahlen. Sie haben Anspruch auf Beihilfe durch das Landesamt für Besoldung und Versorgung in Höhe von 50%, d. h. das Landesamt für Besoldung und Versorgung erstattet Ihnen die Hälfte von jeder Arztrechnung und jedem Rezept.

Die restlichen 50% sollten Sie mit einer privaten Krankenversicherung abdecken. Die Versicherungsunternehmen bieten maßgeschneiderte Lösungen für Referendarinnen und Referendare an. Lassen Sie sich ruhig ausführlich beraten und vergleichen Sie auch die unterschiedlichen Tarife und Leistungen. Die Wahl der Krankenversicherung sollte für ein „Leben lang“ erfolgen: je älter Sie werden, desto teurer wird ein Wechsel der Krankenversicherung.

Genaue Informationen zu diesen und anderen Bereichen erhalten Sie auch zu Beginn Ihres Vorbereitungsdienstes an Ihrem Seminar.

 

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