Denn bei ständiger körperlicher und geistiger Anspannung leiden auf Dauer auch Leistung und Motivation. Um Studierende davor zu bewahren, veranstaltete das House of Competence mit dem Gesundheitspartner Techniker Krankenkasse ein mehrtägiges Programm zum Thema Stressbewältigung, Stressmessung, Stresserfassung und Entspannung.
In Symposien, Workshops und Podiumsdiskussionen erfuhren die Besucher der „Karlsruher Stresstage“ die Ursache und Wirkung von Überlastung und lernten Regeln für ein optimales Zeitmanagement. Die vielfältigen Zugänge und Forschungsansätze zum Thema Stress gehörten zum Programm, denn die Stresstage waren durchaus typisch für den Ansatz des HoC: Interdisziplinäre Forschungsgruppen entwickeln hier Programme für ein moderndes und motivierendes Studium – ganz ohne Stress. Beispiel hiper.campus: Die Forschungsgruppe hat das Ziel, die kognitive Leistungsfähigkeit der Studierenden, Wissenschaftler und Beschäftigten des KIT zu erhalten und zu steigern, indem das Wissen über die Zusammenhänge von Körper und Geist optimal in die Praxis umgesetzt wird. hiper.campus entwickelt unter anderem Methoden und Systeme zur mobilen Stress und Emotionsmessung.
Mit den „Karlsruher Stresstagen“ bekamen Studierende und Mitarbeitende verschiedene Trainings- und Reflexionsmöglichkeiten zum gezielten Stressabbau, zum Leistungserhalt bzw. zur Lern- und Arbeitsmotivation. Die dritten Karlsruher Stresstage am House of Competence (HoC) boten im Jahr 2010 mit insgesamt 25 Veranstaltungen, davon 15 Workshops und fünf Symposien mit insgesamt 19 Vorträgen, einen sehr breiten Zugang zu den Themen Stressbewältigung und Ressourcenmanagement. Knapp 750 Besucher konnten sich von der Qualität der Angebote überzeugen, zu denen auch das Netzwerk Gesundheit am KIT sowie die Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks beigetragen haben.
Höhepunkt war die Auszeichnung der Stresstage als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“.
Karlsruher Stresstage
Einatmen. Ausatmen. Wohlfühlen. Weniger innerer Druck fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Karriere.
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