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Der Ratgeber zum Umgang mit Stress für Studierende und Hochschulen:

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Stressprophylaxe mit Zeitmanagement

Zeitmanagement - was ist das?

Unter dem Begriff Zeitmanagement versteht man die „Kunst“, die zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen. Zeitmanagement ist somit die bewusste, zielorientierte, selbstbestimmte Entscheidung zugunsten einiger (und zuungunsten anderer) Aktivitäten. Zeitmanagement beinhaltet somit Strategien und Hilfsmittel, um die eigene Zeit systematisch zu planen und zu strukturieren mit dem Ziel Aufgaben rationeller erfüllen zu können und somit mehr Zeit für die „wichtigen“ Dinge in Beruf/ Uni und Freizeit zu haben. Zwischen Stress und Zeitmanagement besteht insofern ein enger Zusammenhang, da eine häufige Ursache von Stress eine falsche bzw. unbefriedigende Zeitplanung darstellt.

Die Grundidee des Zeitmanagements ist simple: werden täglich nur wenige Minuten für Planung aufgewendet, resultiert ein Zeitgewinn, d. h. man hat zusätzliche Zeit zur Verfügung - Zeit, die man frei nutzen kann. Deshalb lautet die Zielsetzung des operativen Zeitmanagements: bessere Planung der eigenen Aufgaben mit Hilfe von Tagesplänen, to-do-Listen und Projektübersichten, was dazu führen soll, dass man eindeutige Prioritäten setzt und konsequenter mit Störfaktoren und „Zeitdieben“ umgeht, was wiederum zu schnellerer Zielerreichung, Zeitersparnis, mehr Überblick, und damit weniger Stress führen sollte.

Das A und O des Zeitmanagements für Einsteiger ist die Woche, speziell den Tag, planen. Ein Tag stellt die kleinste und damit überschaubarste Einheit beim Zeitmanagement dar, weshalb eine erfolgreiche Implementierung des Zeitmanagements in die persönliche Lebensweise für gewöhnlich mit der all abendlichen Planung des Folgetages beginnt. Dazu eignet sich insbesondere die ALPEN-Methode. Diese beinhaltet: Aufgaben, Termine und geplante Aktivitäten notieren; Länge schätzen; Pufferzeiten einplanen; Entscheidungen treffen, d.h. Prioritäten setzen; Nachkontrolle.

Eine genauere Anleitung zur Verwendung der Methode findet sich bei L. Seiwert "Das neue 1x1 des Zeitmanagement".

 

 

Welche Fehler werden beim Zeitmanagement am häufigsten gemacht?

Meist setzt man sich zu hohe Ziele, überschätzt das eigene Veränderungspotential und hat unrealistische Vorstellungen über die positiven Konsequenzen einer Veränderung. Daran sollte man denken, wenn man mit dem Zeitmanagement beginnt – um zu vermeiden, dass man nach kurzer Zeit ernüchtert und durch übersteigerte Erwartungen enttäuscht auch wieder aufhört.

 

Tipps zum Zeitmanagement

  • Beginnen Sie mit der Erstellung eines Tagesplans (der Tag als die kleinste und damit überschaubarste Einheit beim Zeitmanagement).
  • Dazu eignet sich die ALPEN-Methode. Sobald Sie die Nutzung der Tagesplanung verinnerlicht haben, können Sie sich an die Wochenplanung wagen. Nach erfolgreicher Umsetzung an die Monatsplanung und so weiter.
  • Allerdings sollten Sie sich bei der Wochen-, spätestens aber bei der Monatsplanung, mit der Zielplanung vertraut machen und sich kurz-, mittel- und langfristige Ziele setzen, welche dann bei der Wochen- bzw. Monatsplanung berücksichtigt werden.
  • Darüber hinaus passt sicherlich nicht jedes Zeitmanagement-Instrument zu jeder Person und den individuellen Umständen. Deshalb sollten Sie Verschiedenes ausprobieren, für sich selbst weiterentwickeln und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Denn erst dann kann man das Zeitmanagement und die Zielplanung auch wirklich in die eigene Lebensführung integrieren.

 

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