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House of Competence (HoC)

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Der Ratgeber zum Umgang mit Stress für Studierende und Hochschulen:

Rückenwind - Was Studies gegen Stress tun können (pdf)

Flyer "Tipps gegen Stress" (pdf)

Stressportal

         

Themenschwerpunkt Stress

 Der Begriff "Stress" wird heute in der Alltagssprache sehr häufig verwendet und ist zu einem Synonym für psychische und physische Belastung geworden. Auch für Studierende spielt das Thema "Stress" eine immer wichtigere Rolle. Dies umso mehr seit Zeitungen im Zuge der Bologna-Reform mit Schlagzeilen werben wie "Uniland, ausgebrannt" oder " Stress an der Uni - Jobben und studieren bis zur Depression".

Doch was ist Stress eigentlich?

Ist Stress nur schädlich und sollte auf jeden Fall vermieden werden? Diese Frage lässt sich mit einem klaren "nein" beantworten. Stress ist rein formal betrachtet zunächst nichts anderes als eine Reaktion auf einen stressauslösenden Reiz (=Stressor), die zur Bewältigung besonderer Belastungen dienen soll. Diese physiologische Reaktion unseres Körpers ist so zu sagen steinalt - sie besteht schon seit der Steinzeit. Im Rahmen der Stressreaktion wird unser Organismus  auf die sogenannte "Kampf- oder Flucht-Reaktion" vorbereitet, indem dass er maximal aktiviert wird. Dies geschieht indem unser Körper (genauer: unser Nebennierenmark) das Hormon Adrenalin freisetzt. Hierdurch schlägt u. a. unser Herz schneller, unsere Muskeln werden besser durchblutet und die Atemfrequenz erhöht sich. Wir sind nun z. B. bereit bei einem schnell herannahenden Auto zum sicheren Gehweg zu rennen. Die Stressreaktion hat somit eine überlebenswichtige Funktion für unseren Alltag. Im Zusammenhang mit Leistung befähigt uns Stress und die damit einhergehende Anspannung erst unser Leistungspotential auszuschöpfen. Ein gewisses Maß an Stress und somit innerer Anspannung wirkt somit leistungssteigernd und aktivierend.

Wann jedoch wird Stress problematisch?

Immer dann, wenn Sie unter chronischem Stress leiden und Symptome wie Schlafstörungen, anhaltende innere Unruhe, Gereiztheit, Niedergeschlagenheit oder auch Konzentrationsstörungen bei sich wahrnehmen, sollten Sie aktiv an Ihrem "Stresslevel" arbeiten und wieder zu Erholung finden. Chronischer Stress kann entstehen, wenn ein Stressfaktor dauerhaft anhält (z. B. der tägliche Streit mit der Freundin, den Eltern etc.) oder immer wieder neue Stressfaktoren auftreten und die Zeiten dazwischen für eine Erholung nicht ausreichend lange sind (z. B. in Klausurenphasen in denen die Termine sehr eng beieinander liegen). Viele unserer heutigen Stressfaktoren sind so genannte "daily hassles": Kleinere, alltägliche Unannehmlichkeiten und Ärgernisse des Alltags, die sich aufsummieren und damit chronisch werden können. Wenn z. B. jeden Morgen Ihr Mitbewohner so lange im Bad braucht, dass Sie kaum noch Zeit zum Zähneputzen geschweige denn duschen haben, das Nutella schon wieder alle ist, Sie durch strömenden Regen zur Bahn laufen, weil Sie Ihren Schirm vergessen haben und dann der Zug direkt vor Ihrer Nase wegfährt erleben Sie möglicherweise Stress. Wie Sie nun auf solche Stressfaktoren reagieren ist individuell höchst unterschiedlich. So hat jeder von uns ein gewisses Widerstandsniveau, ist sehr stresstolerant bzw. -intolerant. Ein allgemein gültiges Rezept für jeden gibt es daher nicht. Dies auch deshalb, da es viele unterschiedliche Strategien im Umgang mit Stress gibt und nicht alle Strategien bei allen Menschen gleich gut wirken.

Finden Sie also heraus, was Ihnen gut tut - die Seiten des HoC wollen Sie bei diesem Vorhaben unterstützen und wertvolle Tipps rund um das Thema Stress bereitstellen.